SONDERAUSSTELLUNG AM 28. SEPTEMBER, 03. OKTOBER und 05. OKTOBER

„Münzen vom Fürstbistum Eichstätt bis heute“

28. September
03. Oktober
05. Oktober
jeweils von
14:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonderausstellung
„Münzen vom Fürstbistum Eichstätt bis heute“
im Rahmen der „Winterzeit-MuseumsZeit“-Reihe
der Museen aus unserer Region
im Heimatmuseum Eitensheim (Am Bachl 7)

Im Rahmen der „Winterzeit-MuseumsZeit“-Reihe der Vereinigung „Runder Tisch der Museen in der Region“ zeigt der Heimatverein Eitensheim im Heimatmuseum (Am Bachl 7, beim Festplatz) etwa 100 einzigartige Münzen vom Hochstift Eichstätt (= Fürstbistum Eichstätt) ab dem 10. Jahrhundert und vom Fürstentum Eichstätt, sowie vom Bistum Eichstätt und der Stadt Eichstätt.

Die Münzen und Medaillen stammen aus einer umfangreichen Privatsammlung.

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung „Münzen vom Fürstbistum Eichstätt bis heute“ umfasst nicht nur Münzen, sondern auch Medaillen, die oft nur als „Nebenrolle“ betrachtet werden.

Auszug aus der Einleitung von Rudolf Hager zum Buch „Eichstätter Medaillen“

von Josef Schönwetter und Rudolf Hager, 2009

„Medaillen und Münzen werden von Laien oftmals in einem Atemzug genannt. Während die einen aber Zahlungsmittel darstellen, in der Regel mit aufgedrucktem Nennwert und Ausgabeland, sind die anderen lediglich Erinnerungsstücke, auch wenn ihr Metallwert früher durchaus dem einer Münze entsprechen konnte.

Die ersten Medaillen haben übrigens bereits „die alten Römer“ herausgegeben. Diesem Gedankengut folgend, werden seitdem bis in unsere Zeit herein sogenannte „Sondermünzen“, wie das Volk sie nennt, – meist in Edelmetallen – geprägt, bei denen beide Aspekte vereint sind.

Wegen des Anlasses ihrer Ausgabe werden Medaillen deshalb oft auch als „metallenen Chroniken“ apostrophiert, als tragbare Bilder oder Denkmäler, die – wie die großen Denkmäler auch – die Erinnerung an bestimmte Ereignisse wach halten sollen. Hierbei ist es im Prinzip gleichgültig, ob sie hohes künstlerisches Niveau besitzen oder als Massenmedaille eher einfach, schematisch und flach in minderwertigem Material ausgeführt wird.

Es waren die Fürstbischöfe, die im Hochstift Eichstätt mehrmals Medaillen – meist in geringer Zahl – prägen ließen. Diese Exemplare wurden damals natürlich nicht verkauft, sondern an wichtige Persönlichkeiten verschenkt. Glücklicherweise wurden sie aber aufgehoben, weshalb sie später, eventuell erst nach dem Tod des Besitzers, in eine Sammlung und von da vielleicht in Museen oder in andere, private Sammlungen kamen.“